Eine Kommilitonin hatte heute im Rep ihren ca. 5-jährigen Sohn dabei (ich vermute einfach mal es war ihr Sohn, könnte auch kleiner Bruder/Neffe/sonstwas sein; warum er dabei war weiß ich auch nicht, vielleicht hat der Kindergarten zu, ist ja auch egal).
Passenderweise behandelten wir Strafrecht. Es ging mehrfach um Geschlechtsverkehr, HIV und schließlich auch um die Sittenwidrigkeit von SM (eine Einwilligung in eine Körperverletzung wäre gem. § 228 StGB unbeachtlich, wenn sie gegen die guten Sitten verstößt, was bei Sadomasopraktiken dann der Fall ist, wenn diese potentiell lebensgefährlich sind; wir haben außerdem gelernt, dass in der SM-Szene "Strangulieren" als "Atemkontrolle" bezeichnet wird). Also schon vor der Pause wurde genügend Stoff geliefert, der zu Hause einige Fragen des kleinen aufwerfen könnte.
Nach der Pause ging es übrigens mit dem "Kannibalen von Rotenburg" weiter. Ich weiß nicht, ob die Kollegin den Kleinen nochmal mitbringt.
Er war übrigens ausgesprochen ruhig. Man merkte gar nicht, dass er da war. Braves Kind.
Das war sicher eine Schockstarre ;)
AntwortenLöschenMuss man seinem Kind so etwas antun? Wäre das mein Kind gewesen, ich hätte den Repetitor am Anfang gefragt welche Themen heute behandelt werden und wäre bei dieser Themenauswahl wieder gegangen. Für 5-Jährige soll die Welt ein großer Abenteuerspielplatz sein, sie müssen noch nichts von Kannibalen oder SM wissen.
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